Gesprächstherapie nach Humanistischem Ansatz

Die Gesprächstherapie dient dem Klienten dazu, sich selbst besser kennenzulernen und dadurch besser das innere Wirken zu verstehen. Der Therapeut schafft eine Atmosphäre der Wertschätzung und Akzeptanz, in der sich der Klient öffnen und weiter entwickeln kann. Die Humanistischen Therapien gehen davon aus, dass der Mensch sich ständig weiter entwickeln und wachsen möchte. Der Therapeut hilft dem Klienten sich selbst regulieren zu lernen. Im Mittelpunkt der Gesprächstherapie steht das Entwicklungspotential des Klienten und eine echte und wertschätzende Haltung des Therapeuten. 

Gestalttherapie nach Fritz Perls

Die Gestalttherapie ist ein psychotherapeutisches Verfahren nach dem Begründer Fritz Perls. Sie sieht den Klienten als zur Selbstheilung fähigen Experten seiner selbst. Der Therapeut sieht sich als Begleiter, der den Klienten mit Neugier und Engagement auf der Entdeckungsreise zu seiner inneren Ganzwerdung unterstützt. In der Gestalttherapie wird nicht nur geredet, sondern ausprobiert und experimentiert: Mit verschiedenen Perspektiven und inneren Ich-Zuständen, mit Verhaltensweisen, mit Körperhaltung und Bewegungen, mit Emotionen und Sprache.  Ziel der Gestalttherapie ist es daher, dem Menschen zu helfen, sich seiner verdrängten, unbewussten Teile bewusst zu werden, sie zu akzeptieren und zu integrieren und so zu einer neu gewonnenen Ganzheit zu verhelfen. Heilung ist die Vollendung einer prägnanten Gestalt ähnlich eines offenen Kreises, der sich durch Nachverarbeitung und Erleben schließen darf. 

Kreativ- und Kunsttherapie

Die Kreativ- und Kunsttherapie ist eine erlebnisorientierte Therapieform. Sie nutzt künstlerische Mittel um Heilungsprozesse zu fördern und aus dem Unbewussten heraus sichtbar zu machen. Die Klienten malen, zeichnen, gestalten, fotografieren, tanzen oder musizieren und können sich frei entfalten. Hier zählt allein der psychotherapeutische Prozess. Kunsttherapie soll nicht dekorativ oder begabt sein. Vielmehr geht es darum, sich selbst und die eigenen inneren Bilder und Gefühlsprozesse auszudrücken. Kunsttherapie stärkt die Fähigkeiten, sich selbst zu erfassen und darzustellen. Mit den erkenntnisreichen Ausdruck durch die Kunst kann Selbstheilung entstehen.

Vorkenntnisse und Talent sind dafür nicht notwendig.

NLP - Neurolinguistisches Programmieren nach Richard Bandler,  John Grinder u.  Virginia Satir

Jeder Mensch erschafft seine eigene und einzigartige Realität. Neurolinguistisches Programmieren beschäftigt sich mit den Faktoren, die unser Erleben steuern und wie wir der Schöpfer unserer eigenen Erfahrungen sind. Menschen unterscheiden sich in der Art und Weise, wie sie sich selbst, bestimmte Situationen, ihre Mitmenschen und ihre Umwelt wahrnehmen. Verschiedene Menschen können in einer bestimmten Situation alle unterschiedlich reagieren, denken, handeln und auch diese Gefühle bewerten. NLP befasst sich mit der menschlichen Subjektivität und wie diese innerlich zu Gunsten des Klienten veränderbar ist. NLP geht auch der Frage nach, wie wir anhand unserer Sprache und Kommunikation unser Denken und Handeln beeinflussen. Innere Dialoge können sichtbar werden.

Methoden aus der Verhaltenstherapie - Kognitive Methoden

In der Kognitiven Verhaltenstherapie wird weniger die Biografie der Vergangenheit mit ihrer lebensgeschichtlichen Entwicklung des Patienten betrachtet, sondern es wird das Verhalten in der Gegenwart objektiv betrachtet. Es werden die gedanklichen Schemata und Einstellungen auf das Problem untersucht. Die Verhaltenstherapie geht überwiegend davon aus, dass ungünstige Verhaltensweisen und Denkmuster erlernt wurden (Konditionierung), und dass durch Betrachtung und Training diese neu konditioniert werden können. Reaktionen folgen demnach Reizen (Triggern). Ungesunde Überzeugungen sollen in der Therapie durch Auseinandersetzung in realistische und förderliche ersetzt werden.

Entspannungstechniken, Methoden aus dem Autogenen Training, Phantasiereisen, Katathyme Imaginationstechniken

Entspannungstechniken können zu einer tiefen körperlichen Entspannung führen und den ständig denkenden Geist beruhigen. Bei Stress, Angstzuständen oder Unruhen können sie zu geistiger und körperlicher Ruhe verhelfen.

Autogenes Training konzentriert sich darauf, die eigene Körperwahrnehmung zu schulen und bewusst in Körperregionen Entspannung hervorzurufen. Phantasiereisen arbeiten mit der Vorstellungskraft, um an inneren friedvollen und sicheren Orten eigene Ressourcen zu aktivieren und positive Emotionen zu erschaffen. Katathyme Imaginationstechniken gehen davon aus, dass sich in frei assoziierten Phantasiereisen unbewusste Konflikte und Gefühle widerspiegeln. Die entstehenden Bilder werden in ihrer Symbolik vom Klienten durch das Gespräch mit dem Therapeuten entschlüsselt.

Methode aus dem EMDR

Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) nutzt die Augenbewegung und die Stimulation dieser dazu, dass belastende Erinnerungen und Emotionen nachverarbeitet werden können. Der Klient schaut dabei auf den Finger oder Stift des Therapeuten, welcher dieser in Bewegungen vorm Auge des Klienten hin- und herführt. Die Wirksamkeit der Methode ist durch zahlreiche Studien belegt. Die Stimulation erinnert an die Augenbewegungen der Schlafphasen und unterstützt das Gehirn bei der Verarbeitung von Erlebnissen. Belastende Emotionen können durch neue positive ersetzt werden. 

Meditation aus dem Vipassana

Vipassana ist eine der ältesten Meditationstechniken Indiens und bedeutet "die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind". Es ist unter anderem der Prozess der Selbstbeobachtung und Schärfung der Selbstwahrnehmung. Der Meditierende erkennt, dass Gedanken und Gefühle vom Geist konstruiert werden und dadurch Leiden erzeugen können. Durch Konzentration auf den Atem oder durch das achtsame Durchscannen des Körpers (Body-Scan) wird die Körperwahrnehmung vom unreinen Geist unterschieden. Dadurch kann der Meditierende sich von den Illusionen des Geistes befreien und in die Präsenz der Gegenwart gelangen.

Aufstellungen und Systemische Ansätze

In der Aufstellungsarbeit werden die Mitglieder eines Systems, z.B. die Familie, räumlich positioniert und aufgestellt und in Beziehung zueinander gesetzt. Dadurch können Zusammenhänge innerhalb des Systems visualisiert und erlebt werden. Wiederkehrende Muster, Beziehungskonstellationen, Perspektiven und Polaritäten werden transparent sichtbar. Aber auch abstrakte Komponenten, wie z.B. eine Krankheit oder das innere Kind kann man aufstellen. Aufstellungen können mit echten Menschen oder auch mit Figuren durchgeführt werden. Eine Dynamik entsteht, wenn sich ein Repräsentant im System verändert; dann verändert sich das gesamte System mit. 

Coaching - Lösungsorientiertes Coaching zur Persönlichkeitsentwicklung

Das lösungsorientierte Coaching konzentriert sich auf Lösungen und den Weg dorthin anstatt auf das Analysieren von Problemen. Die Humanistische Psychologie glaubt an das Bestreben des Menschen, sich selbst zu verwirklichen und seine individuelle Persönlichkeit zu entwickeln. Im Coaching führt der Therapeut den Klienten durch gezielte Fragen und Anregungen zu einem größeren Spektrum an Lösungsmöglichkeiten für sein Problem. Hierzu werden die Ressourcen des Klienten aktiviert. 

 
 
 
 
 
 
 
 
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